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‘Angebot’

HörMal! Schülerinnen und Schüler forschen zur Geschichte des Tempelhofer Feldes

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Vor 70 Jahren erreichte die Rote Armee Berlin. Ende April 1945 befreite sie die überlebenden Zwangsarbeiter/innen auf dem Tempelhofer Feld. Das ist eine von vielen Geschichten des Feldes. Jugendliche aus Berlin und Brandenburg erforschen, was hier einmal war – und was die Geschichte mit ihrem eigenen Leben zu tun hat. Sie erfahren von Flug- und Fußballpionieren von früher und sprechen mit Kite-Surfern und Sportbegeisterten von heute. Sie forschen zum Leben und Leid der Zwangsarbeiter/innen, die während des Zweiten Weltkriegs im Flughafengebäude für die deutsche Kriegsindustrie arbeiteten und in einer der größten Barackenstädte Berlins lebten: dem Tempelhofer Feld. Sie entdecken das Columbiahaus. Ein KZ mitten in Berlin, das abgerissen wurde, als die Nazis an derselben Stelle den Flughafen Tempelhof errichten ließen. Und sie sprechen mit einem Archäologen, der unter der Erde nach Überresten dieser Zeit sucht. Gemeinsam überlegen sie: Wie kann man an die Geschichte erinnern, wenn man nichts mehr von ihr sieht? Ein Weg ist das Hören. In einem Hörmuseum mit sechs Stationen erzählen die Jugendlichen die Geschichte des Tempelhofer Felds aus ihrer Perspektive.

Hier die Audiobeiträge der Schüler/innen:

Hörstation 1: #spiel #feld

Hörstation 2: #produktion #treffpunkt

Hörstation 3: #mangel #leben

Hörstation 4: #gefangenschaft #würde

Hörstation 5: #gewalt #zeugnis

Hörstation 6: #schichten #erinnern

 

Projekt gefördert von:

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RADIOWORKSHOPS mit Jugendlichen

Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage!

Radio machen, recherchieren, sich mit Rassismus, Homophobie und Mobbing auseinander setzen. Das ist anspruchsvoll und scheint nur was für Leute mit jahrelanger Erfahrung. Aber auch und gerade Jugendliche können mitunter an nur 2-3 Tagen eine Radiosendung erstellen.  Sie begeben sich in die Rolle der kritischen Journalist_innen und haben Spaß am recherchieren, interviewen und schneiden. Manchmal bleiben sie dafür sogar länger als sie müssen…..

Schule ohne Rassismus – Jingle:

Interesse an einem Radioworkshop an der Schule?

Seit 2009  führt die Globale Medienwerkstatt in Zusammenarbeit mit Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage an Schulen in Berlin und Brandenburg Radioworkshops durch. Die Radiobeiträge die hierbei entstehen können Sie auf der Seite von Radio Q-Rage FM  anhören.

Dokumentarfilm „Jalda und Anna – Erste Generation danach“

DER WILLIAM DIETERLE FILMPREIS 2013 – SONDERPREIS GEHT AN KATINKA ZEUNER FÜR DEN DOKUMENTARFILM „JALDA UND ANNA – ERSTE GENERATION DANACH“

Es darf Spaß machen, jüdisch zu sein“, kann Jalda Rebling heute sagen. „Das ist jetzt sehr verkürzt formuliert. Der Weg dahin war schon heftig.“

Die Künstlerinnen Jalda Rebling und Anna Adam leben zusammen in Berlin. Sie sind Jüdinnen der „ersten Generation“ nach der Shoah. „Für uns ist Gedenken DNA“, fasst Jalda lakonisch das Erbe unausgesprochener und zugleich allgegenwärtiger Familienerinnerungen zusammen. Die Erfahrungen der Eltern machten sie wachsam. Gleichzeitig hat sie das Aufwachsen als Jüdinnen im Nachkriegsdeutschland in Ost und West nachhaltig für gesellschaftliche Prozesse sensibilisiert. Das Entstehen einer Demokratie zu erleben und aktiv zu begleiten, prägte ihr Leben und Jüdischsein. In diesem Spannungsfeld zwischen Familie und Gesellschaft entwickelten sie ihr scharfes politisches Bewusstsein und das Bedürfnis, sich stetig einzumischen.

 Als sich Jalda und Anna Anfang der 90er Jahre kennenlernten, waren beide an einem Tiefpunkt in ihrem Leben. Gemeinsam machte sich das Paar auf einen langen und mühsamen Weg nach einem freudvollen Zugang zu ihrem Jüdischsein.

Der Film setzt dort an, wo die beiden Frauen heute stehen. Er erzählt, wie sie sich – quer zu den Konventionen der jüdischen Community und zu den herrschenden Vorstellungen der nicht-jüdischen deutschen Gesellschaft – auf eigenwillige und hartnäckige Weise eine eigene jüdische Lebensweise geschaffen haben: Jalda, als eine der wenigen ordinierten jüdischen Kantorinnen in Deutschland. In ihrer selbstgegründeten egalitären jüdischen Gemeinde, schafft siefür sich und andere hierarchiefreie Räume und kreiert neue Rituale und Traditionen. Anna unterwandert mit ihren Kunstprojekten den herrschenden Gedenkkanon und tingelt in ihrem „Happy Hippie Jew Bus“ durch die deutsche Provinz. Mit ihren Arbeiten lädt sie zu ebenso satirisch wie ernstgemeinten Auseinandersetzungen mit dem Judentum ein. „Die Vergangenheit sollte ein Sprungbrett sein und kein Sofa“, sagt sie und konterkariert z.B. mit Kirschkernkissen in Form eines Davidsterns gängige Symboliken des Gedenkens. Mit hebräisch-sprachigen Abziehtattoos provoziert sie die jüdische Eltern- und Großelterngeneration und rebelliert so auch gegen Tabus aus ihrer eigenen Kindheit. Beide Künstlerinnen erweitern in ihren Projekten stetig die Grenzen des Bestehenden.

 Zwei Jahre lang haben die FilmemacherInnen Katinka Zeuner und Ben Laser sie durch ihren Alltag zwischen Berlin, der deutschen Provinz und bis nach Israel begleitet.

Jalda und Anna – Erste Generation danach“ zeichnet ein Porträt zweier Frauen, die heute selbstbewusst stolz und jüdisch in Deutschland leben, sich mit Bestimmtheit und Humor ihren Platz in der Gesellschaft nehmen und diesen immer wieder neu gestalten.


Regie und Kamera: Katinka Zeuner

Co-Regie: Ben Laser

Montage: Anna Theil

D 2012, 75 min

Die DVD kann ab dem 21.02.14 bei www.silvercine.de und im Handel bestellt werden.

Bei Interesse an Filmvorführungen wenden Sie sich bitte an dispo@dejavu-film.de

www.jalda-und-anna.de

Weitere Termine:

30.01.2014 20:00 Kinothek Asta Nielsen im Römer 9, Frankfurt/Main

09.02.2014 19:00 Kino Krokodil, Berlin

23.02.2014 15:00 Kino Krokodil, Berlin

20.03.2014 19:30 Seminar- und Gedenkstätte Bertha Pappenheim
Zeppelinstraße 10, Neu-Isenburg

20.03.2014 20:30 Lichtspiel und Kunsttheater Schauburg Dortmund
Brückstraße 66, Dortmund

16.04.2014 19:30 Haus der Begegnung Nauen – Mehrgenerationenhaus
Ketziner Str. 1, Nauen

13.05.2014 21:15 Kinemathek im Studio 3
Kaiserpassage 6, 76133 Karlsruhe

12.06.2014 19:00 Kreisvolkshochschule Norden
Uffenstraße 1, Norden

19.06.2014 19:00 Frauenkultur Leipzig
Windscheidstr. 51, 04277 Leipzig