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Globale Medienwerkstatt » Feature

‘Feature’

Wir liegen dazwischen

Sechs Schülerinnen mit Migrationshintergrund einer 10. Klasse der Albert-Einstein Oberschule Neukölln werden portraitiert. Sie sprechen über Herkunft, Migration, Identität und Religion. Alle leben in der zweiten oder dritten Generation in Berlin. Der Film begleitet die Mädchen ein Stück durch ihren Alltag. Sie stellen Orte vor, die für sie eine Bedeutung haben und erzählen über ihre Lebenswirklichkeit. Die Videodokumentation „wir liegen dazwischen“ wurde durch das Berliner Abgeordnetenhaus im Rahmen des Jugendforums 2004 mit einem Preis für den Bereich Kunst ausgezeichnet.

Regie: Andrea Behrendt

Kamera: Silja Lex

Dauer: 25 min

Bestellung online: behrendt(at)globale-medienwerkstatt.de

Präsentation der Dokumenation im Rahmen der Ausstellungen:

„Born in Europe“, Martin-Gropius Bau, 21.08 bis 17.10.2004

„Gute Söhne, gute Töchter“, Galerie im Körnerpark, 14.02. bis 25.04.2004

„48 Stunden Neukölln“, Behrenspeicher, Nansenstr.3, 12047 Berlin, 11.bis 13.06.2004
www.48-stunden-neukölln.de

gefördert von:

Erlebte Geschichte – Lebendig gestalten

Erlebte Geschichte Kopie

Das Internetportal www.zeitzeugengeschichte.de archiviert Interviews von Zeitzeugen, die über die Zeit des Nationalsozialismus erzählen. Jugendliche und junge Erwachsene, sowie Interessierte führen Interviews mit Zeitzeugen und Zeitzeuginnen, bereiten diese themenspezifisch auf und laden sie ins WWW. Ziel ist es, dass erzählte Geschichte nicht in Archiven verstaubt, sondern durch das Internet für alle zugänglich wird und damit nicht vergessen, sondern lebendig bleibt. Zeitzeugengeschichte.de wurde von der Globalen Medienwerkstatt entwickelt und aufgebaut. Das Portal erhielt 2007 den Dieter Baacke Preis als beispielhaftes medienpädagogisches Projekt. Es wurde 2008 aus 1900 Vorschlägen für den Grimme Online-Award nominiert und hat den Grimme Online Award erhalten . Das Projekt wird mittlerweile vom Verein Metaversa betreut.

 

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Das Jugendkonzentrationslager Uckermark


Das Jugendkonzentrationslager für Mädchen und junge Frauen und spätere Vernichtungslager Uckermark ist bis heute ein weitgehend unbekannter Ort des nationalsozialistischen Terrors. Es liegt in unmittelbarer Nähe zum Frauenkonzentrationslager Raversbrück und wurde erst 1970 als Konzentrationslager anerkannt. Während des Nationalsozialismus wurde es verharmlosend als „Jugendschutzlager“ bezeichnet. Vier Filme thematisieren dieses vergessene Lager, das eigens für Mädchen und junge Frauen errichtet wurde.  Die Stigmatisierung als sog. „Asoziale“ führte bei vielen Mädchen zur Verhaftung und Überstellung in dieses Konzentrationslager. Dieses Stigma wirkte auch nach Ende des Nationalsozialismus weiter.

Vier Filme sind auf  DVD enthalten:

„..
das nannte man asozial…“- Das Jugendkonzentrationslager für Mädchen und junge Frauen Uckermark (17 min, 2006)
gibt mit Zeitzeugeninterviews und Aufnahmen des heutigen Geländes eine Einführung darüber, was das Konzentrationslager Uckermark war.

„.. dass so was nie wieder passiert..“ – Gedenkort Uckermark

(32 min, 2006)
dokumentiert den 60. Jahrestag der Befreiung 2005, der erstmalig nach 60 Jahren an diesem Ort stattfand. Die jährlich stattfinden internationalen FrauenLesbenTransgender Baucamps wurden ebenfalls im Hinblick auf das Thema Gedenken dokumentiert.

Zwei Portraits von Zeitzeuginnen, die als sogenannte „Asoziale“ vehaftet wurden:
Anita Köcke
( 16min) und
Ilse Heinrich (30min)
beschreiben ihre Erfahrungen vor, während und nach ihrer Haftzeit.

Regie und Schnitt: Andrea Behrendt,
FrauenLesbenTransgender Baucamp 2005
Lagergemeinschaft Ravensbrück, Freundeskreis e. V.; Initiative für einen Gedenkort ehemaliges KZ Uckermark

Bestellungen sind online möglich:

behrendt[at]globale-medienwerkstatt.de
Bitte das [at] gegen ein @ tauschen beim Anschreiben!

Die Kosten für eine DVD sind 10,- € zuzügl. Versandgebühren.
Die Einnahmen sind für die Errichtung eines Gedenkortes Uckermark bestimmt.

weitere Links:

www.maedchen-kz-uckermark.de

www.lg-ravensbrueck.de

„Das ist P.I.N.K. – Mädchen kommen damit klar

Unser Rap ist Wort für Wort wahr
Dieser Rap macht uns zum Star!“

Poetry Slam und Rap sind gute Möglichkeiten, um Alltagserfahrungen zu verarbeiten, um einen Ausdruck für die eigene Lebenssituation zu finden und um Wut, Ärger und Kritik einen konstruktiven und künstlerischen Ausdruck zu verleihen. Von August bis Oktober 2005 wurde in Zusammenarbeit mit den Mädchentreffs Dünja in Moabit und dem Café Pink in Schöneberg, sowie dem Jugendtreff von Esperanto in der Riemannstrasse 4 in Kreuzberg ein Poetry_Rap_Videoprojekt realisiert. Über 30 Mädchen, die meisten mit Migrationshintergrund, nahmen teil und haben insgesamt fünf Raps und drei Videoclips produziert.

poetry_rap_cover_cdDie jungen Rapperinnen im Alter von 10 bis 16 Jahren haben eigene Texte geschrieben, diese auf Rhythmus gesprochen und vertont. Am Ende wurden Videoclips erstellt. Begleitet wurden sie von Rapperinnen, einer Musikerin und einer Filmemacherin (Ariane Brenssel, Susa Gunzner, Andrea Behrendt). Fast alle Mädchen hatten noch nie zuvor gerappt oder eigene Texte geschrieben. In den Raps geht es um Alltagserfahrungen, um die eigene Geschichte oder einfach um den Mädchentreff, in dem sie sich fast täglich sehen.

Cinecita – Wanderkinoprojekt

TRAVELLING * CINEMA *TOUR* 2010 – GLOBALE MEDIENWERKSTATT GOES EQUADOR * PERU * BOLIVIA

Cinecita - La mirada de Ella

logoCinecita - La mirada de Ella der glome

CineCita – La mirada de Ella ist ein internationales Wanderkinoprojekt, das von Oktober 2010 bis Januar 2011 durch drei Länder der Anden – Equador, Peru und Bolivien reiste. Es wurde  ein abendfüllendes Kurzfilmprogramm zusammen gestellt, das den Blick der Frauen in Lateinamerika focussiert. Mit einem Kinobus wurden unterschiedliche Städte und Dörfer der Andenländer besucht und Screenings auf den jeweiligen Dorfplätzen gemacht. Lokale Projektpartner stiegen in den jeweiligen Ländern in den Wanderkinobus zu. In jeweils zwei Dörfen pro Land wurden medienpädagogische Workshops für Mädchen und junge Frauen angeboten. Sie hatten die Möglichkeit ihre Perspektive auf den Alltag durch einen Kurzfilm zu dokumentieren. Ein erfahrenes, internationales Team von Medienpädagog_innen unterstützte sie dabei. Entstanden sind 26 Kurzfilme aus 6 Workshops und eine Tourdoku.

Die Globale Medienwerkstatt e. V. , Berlin ist eines von acht internationalen Projektpartnern dieses außergewöhnlichen Projektes.

TRAVELLING * CINEMA *TOUR* 2010