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Dokumentarfilm „Mais les femmes sont là … „

 

Wie gehen Frauen mit der seit 30 Jahren andauernden Bürgerkriegssituation in der Casamance im Süden Sénégals um? Wie meistern sie ihren Alltag, mit welchen Problemen sind sie konfrontiert und welche Strategien haben sie entwickelt um sich und ihre Familien durchzubringen. Frauen aus ländlichen Regionen, sowie Friedensaktivistinnen kommen zu Wort.

Kamera und Regie: Andrea Behrendt                                       Koordination: Ousmane Niane

Schnitt: Abdoulaye Gueye                                                             Ton: Kerstin Ewald

Musik: Sister Fa, Papa Kouyaté,  Frauen auf den Reisfeldern

Länge: 60 min, HD

Mais les femmes sont là … – La Casamance entre changement climatique et guerre civile

Die Frauen sind hier … – Die Casamance zwischen Klimawandel und Bürgerkrieg

Die Dokumentation folgt unterschiedlichen Frauen und ihrem Engagement für den Frieden. Besucht werden Frauen in mehreren Dörfen. Sie zeigen wie sie ihre Nahrung produzieren und kollektiv arbeiten. Begleitet werden sie bei der Reisernte, bei der Verarbeitung von Erdnüssen, bei der Arbeit in den ausgedehnten Mangroven, wo Austern gezüchtet, Honig geerntet und kleine Mangrovenpfanzen gesetzt werden, um die Versalzung des Bodens zu verhindern. Bei der Reisernte arbeiten die Frauen gemeinsam auf den Felder und singen dabei.

Obwohl die Casamance als die Kornkammer Sénégals gilt, sind die Menschen dort arm geworden und müssen hungern. Dafür gibt es unterschiedliche Gründe. Neben klimatischen Veränderungen, der Unfruchtbarkeit der Böden durch Versalzung und Trockenheit ist die Kriegssituation ein weiterer Hauptgrund. Aufgrund der Minengefahr sind viele Felder unzugänglich und nur ein gewisser Teil des Landes kann landwirtschaftlich genutzt werden. Hinzu kommen Überfälle von Rebellen, die im Busch der Casamance leben. Die Kriegssituation blockiert die Entwicklung der Region und führt zu Flucht und Armut. Die Frauen und ihre Kinder sind am stärksten davon betroffen.

Madame Thiam, Friedensaktivistin und Koordinatorin der Platform der Frauen für den Frieden in der Casamance erklärt es so: „es sind unsere Kinder, unsere Neffen und Söhne, unsere Kinder der Casamance, die im Busch leben und kämpfen. Es muss etwas getan werden, damit sich die Situation ändert, denn es gibt mittlerweile viele Konfliktherde in Westafrika und wenn nichts getan wird kann sich die Krisensituation ausweiten. Dann sind auch die umliegenden Regionen in Gefahr.

Madame Diatta, Abgeordnete des senegalesischen Parlaments beschreibt die Frustrationen, die zu der Kriegssituation geführt haben. Die Kinder der Casamance wurden innerhalb des Senegals nicht gleich behandelt wie die anderen. Auslöser für den Krieg war ihrer Meinung nach die große Ungleichheit und Diskriminierung vom Norden Senegals dem Süden gegenüber. Außerdem gibt es keine territoriale Kontinuität, denn die Casamance ist rein geografisch vom Rest des Senegals durch Gambia getrennt. Dies wird von Madame Cissé, Gründerin der Organisation Usoforal anschaulich dargestellt. Madame Koumba Pam Coita ist Vorsitzende der Organisation Ofaad Nafoore, die es Mädchen ermöglicht eine Ausbildung zu machen und die mit Straßenkindern arbeiten.

Sie alle kämpfen auf ihre Weise für den Frieden in der Casamance!

Kooperationspartner: Fibs e. V., Media Centre Dakar, Peter und der Wolf (Filmproduktion)

Dank an: Sister Fa und alle die geholfen haben den Film fertigzustellen!

Gefördert durch:    Rosa Luxemburg Stiftung Dakar , Stiftung Menschenwürde und Arbeitswelt

 

 

SCHULWEGGESCHICHTEN – ein Projekt mit Kindern der e.o. plauen- und der Nürtingen-Grundschule in Kreuzberg

Jeden Tag gehen Kinder ihreAusstellung02n Schulweg. Sie laufen durch Straßen, passieren Kreuzungen, klingeln bei Schulfreunden. Was begegnet ihnen auf ihrem Weg? Meist ist gar keine Zeit, um genauer hinzuschauen – und hinzuhören. Gemeinsam mit den Kindern wollen wir ihre Schulwege erkunden – und immer wieder stehenbleiben. Wir entdecken diesen vertrauten Weg auf einer akustischen und künstlerischen Spurensuche neu. Dieser Zugang verändert die Wahrnehmung von Orten. Er schafft eine neue sinnliche Qualität. Die Geschichten liegen auf dem Weg.

PROJEKT

Mit Mikrofon und Aufnahmegerät kommen die Kinder den Geräuschen, Klängen und Geschichten auf die Spur. Begleitet werden sie von Audiokünstler_innen (s. Anlage Projektteam). Im Anschluss hören wir die Töne gemeinsam an, schneiden die Aufnahmen und montieren die ausgewählten Töne zu Hörcollagen. Regie führen die Kinder.

Als zweite Ebene der Spurensuche sammeln die Kinder Dinge, die sie auf ihren Schulwegen finden. Diese Schätze bringen wir zusammen, tragen ein Stück Straße nach drinnen und bauen daraus kleine phantastische Kunstgebilde. Die Straßenschätze bekommen dadurch eine neue Aufmerksamkeit und Bedeutung analog zu der akustisch sinnlichen Neuverortung.

Projektstart mit den Kindern ist im April. Wir planen fünf Wochen lang mit drei Kleingruppen zu arbeiten, in denen Kinder aus beiden Schulen vertreten sind (je 2 Std/Woche). Mitte Mai bis zu den Sommerferien (Mitte Juni) präsentieren wir die Ergebnisse im Patenschaftsraum des Kunstraums Kreuzberg/Bethanien in einer Hör-Ausstellung. Außerdem entstehen Podcasts und eine Bilderschau als Dokumentation auf den Webseiten der beiden Schulen.

ZIELE

Das Projekt ist eine gemeinschaftliche künstlerische Erkundung von Kindern der e.o.plauen- und der Nürtingen-Grundschule, die einen gemeinsamen Kiez bewohnen und einen gemeinsamen Schulhof bespielen – aber im Schulalltag nur wenig Begegnung finden. So soll das Projekt und die Schulweggeschichten zum Kontakt einladen.

Die von den Kindern gestaltete Klanginstallation ist eine hörbar gemachte Momentaufnahme, die Geschichten ihres alltäglichen urbanen Raums erzählt. Sie lädt zum Verweilen und Zuhören ein. Die gestalteten Straßenschätze bieten dem Auge einen träumerischen Fixpunkt. Und der oft eilig durchschrittene funktionale Schulweg wird von den Kindern in Zukunft mit anderen Augen und Ohren wahrgenommen.

Das Projekt wurde gefördert vom Projektfonds Kulturelle Bildung, der Kreuzberger Kinderstiftung und Campus Marianne

AUDIOS

 

 

 

 

 

 

„Einsam oder zweisam?“ – ein Radiobeitrag für das Jugendmedienmagazin BerlinImpuls


Wie ist das mit dem Verliebtsein? Wann fängt Untreue an? Wie geht mensch mit Streit um? Und warum ist HipHop manchmal ein gutes Ventil für Liebeskummer? Damit haben sich 7 Jugendliche aus dem Schloss19 in Charlottenburg bei einem Radioworkshop der Globalen Medienwerkstatt auseinander gesetzt und einen Radiobeitrag daraus gemacht.

Viel Spaß beim Hören:

1000 Identitäten

Das Projekt „1000 Identitäten“ thematisiert künstlerisch unterschiedliche Möglichkeiten der Auseinandersetzung mit dem Thema Identität. Schwerpunkt bildet die Auseinandersetzung mit dem Thema Geschlecht. In zwei mehrwöchigen Seminaren mit jungen Erwachsenen und Multiplikator_innen sind 15 Foto- und Videoarbeiten von über 20 Teilnehmer_innen entstanden, die im Rahmen einer Ausstellung an drei Orten Berlins (Neukölln, Schöneberg, Kreuzberg) gezeigt wurden.

Mit dem Projekt möchten wir Formen der Anerkennung von Differenz entwickeln ohne Unterschiede kategorisch festzuschreiben oder Normen zu bestätigen. Es geht uns darum, den oftmals theoretisch diskutierten Begriffen eine Erweiterung des Spielraums durch künstlerische Mittel zu ermöglichen.

Projektzeitraum: 01. September 2008 bis 30. Juni 2009

Gefördert durch

Fonds Soziokultur
Jugend- und Familienstiftung des Landes Berlin
Homosexuelle Selbsthilfe e. V.

Wir liegen dazwischen

Sechs Schülerinnen mit Migrationshintergrund einer 10. Klasse der Albert-Einstein Oberschule Neukölln werden portraitiert. Sie sprechen über Herkunft, Migration, Identität und Religion. Alle leben in der zweiten oder dritten Generation in Berlin. Der Film begleitet die Mädchen ein Stück durch ihren Alltag. Sie stellen Orte vor, die für sie eine Bedeutung haben und erzählen über ihre Lebenswirklichkeit. Die Videodokumentation „wir liegen dazwischen“ wurde durch das Berliner Abgeordnetenhaus im Rahmen des Jugendforums 2004 mit einem Preis für den Bereich Kunst ausgezeichnet.

Regie: Andrea Behrendt

Kamera: Silja Lex

Dauer: 25 min

Bestellung online: behrendt(at)globale-medienwerkstatt.de

Präsentation der Dokumenation im Rahmen der Ausstellungen:

„Born in Europe“, Martin-Gropius Bau, 21.08 bis 17.10.2004

„Gute Söhne, gute Töchter“, Galerie im Körnerpark, 14.02. bis 25.04.2004

„48 Stunden Neukölln“, Behrenspeicher, Nansenstr.3, 12047 Berlin, 11.bis 13.06.2004
www.48-stunden-neukölln.de

gefördert von: