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SCHULWEGGESCHICHTEN – ein Projekt mit Kindern der e.o. plauen- und der Nürtingen-Grundschule in Kreuzberg

Jeden Tag gehen Kinder ihreAusstellung02n Schulweg. Sie laufen durch Straßen, passieren Kreuzungen, klingeln bei Schulfreunden. Was begegnet ihnen auf ihrem Weg? Meist ist gar keine Zeit, um genauer hinzuschauen – und hinzuhören. Gemeinsam mit den Kindern wollen wir ihre Schulwege erkunden – und immer wieder stehenbleiben. Wir entdecken diesen vertrauten Weg auf einer akustischen und künstlerischen Spurensuche neu. Dieser Zugang verändert die Wahrnehmung von Orten. Er schafft eine neue sinnliche Qualität. Die Geschichten liegen auf dem Weg.

PROJEKT

Mit Mikrofon und Aufnahmegerät kommen die Kinder den Geräuschen, Klängen und Geschichten auf die Spur. Begleitet werden sie von Audiokünstler_innen (s. Anlage Projektteam). Im Anschluss hören wir die Töne gemeinsam an, schneiden die Aufnahmen und montieren die ausgewählten Töne zu Hörcollagen. Regie führen die Kinder.

Als zweite Ebene der Spurensuche sammeln die Kinder Dinge, die sie auf ihren Schulwegen finden. Diese Schätze bringen wir zusammen, tragen ein Stück Straße nach drinnen und bauen daraus kleine phantastische Kunstgebilde. Die Straßenschätze bekommen dadurch eine neue Aufmerksamkeit und Bedeutung analog zu der akustisch sinnlichen Neuverortung.

Projektstart mit den Kindern ist im April. Wir planen fünf Wochen lang mit drei Kleingruppen zu arbeiten, in denen Kinder aus beiden Schulen vertreten sind (je 2 Std/Woche). Mitte Mai bis zu den Sommerferien (Mitte Juni) präsentieren wir die Ergebnisse im Patenschaftsraum des Kunstraums Kreuzberg/Bethanien in einer Hör-Ausstellung. Außerdem entstehen Podcasts und eine Bilderschau als Dokumentation auf den Webseiten der beiden Schulen.

ZIELE

Das Projekt ist eine gemeinschaftliche künstlerische Erkundung von Kindern der e.o.plauen- und der Nürtingen-Grundschule, die einen gemeinsamen Kiez bewohnen und einen gemeinsamen Schulhof bespielen – aber im Schulalltag nur wenig Begegnung finden. So soll das Projekt und die Schulweggeschichten zum Kontakt einladen.

Die von den Kindern gestaltete Klanginstallation ist eine hörbar gemachte Momentaufnahme, die Geschichten ihres alltäglichen urbanen Raums erzählt. Sie lädt zum Verweilen und Zuhören ein. Die gestalteten Straßenschätze bieten dem Auge einen träumerischen Fixpunkt. Und der oft eilig durchschrittene funktionale Schulweg wird von den Kindern in Zukunft mit anderen Augen und Ohren wahrgenommen.

Das Projekt wurde gefördert vom Projektfonds Kulturelle Bildung, der Kreuzberger Kinderstiftung und Campus Marianne

AUDIOS

 

 

 

 

 

 

Migrationserfahrungen – Wege nach Neukölln

Schülerinnen und Schüler einer 10. Klasse der Albert- Einstein-Oberschule in Berlin Neukölln stellen in dieser CD-Rom ihre persönlichen Migrationswege und die ihrer Familie vor. Darüber hinaus werden Gegenstände, die Ankommen und Weggehen innerhalb der Familie symbolisieren, gezeigt und deren Geschichte erzählt. Die Hauptseite bildet ein Klassenfoto. Die einzelnen Schüler und Schülerinnen können angeklickt werden. Es erscheint eine Karte auf der die Migrationswege der Eltern und Großeltern nachverfolgt werden kann. Auch einzelne Objekte, die die Schüler mitgebracht haben können angeklickt werden. Meist erscheint eine Videosequenz in der die Schüler erzählen, welche Bedeutung dieser Gegenstand für das Ankommen und Weggehen innerhalb der Familie hat.

Die Bestellung dieser CD-Rom ist hier zum Selbstkostenpreis von 5,- € zuzügl. Versandkosten erhältlich!

Kontakt:
Andrea Behrendt (Projektleitung)

Bestellung online: behrendt[at]globale-medienwerkstatt.de
Bitte das [at] gegen ein @ tauschen beim Anschreiben!

Die Multimedia-Installation wurde gezeigt im Rahmen der Ausstellungen

„Familiendinge“ im Museum Neukölln, 10.05.2003 bis 03.04.2004
www.museum-neukoelln.de

„Born in Europe“, Martin-Gropius Bau, 21.08 bis 17.10.2004

Wir liegen dazwischen

Sechs Schülerinnen mit Migrationshintergrund einer 10. Klasse der Albert-Einstein Oberschule Neukölln werden portraitiert. Sie sprechen über Herkunft, Migration, Identität und Religion. Alle leben in der zweiten oder dritten Generation in Berlin. Der Film begleitet die Mädchen ein Stück durch ihren Alltag. Sie stellen Orte vor, die für sie eine Bedeutung haben und erzählen über ihre Lebenswirklichkeit. Die Videodokumentation „wir liegen dazwischen“ wurde durch das Berliner Abgeordnetenhaus im Rahmen des Jugendforums 2004 mit einem Preis für den Bereich Kunst ausgezeichnet.

Regie: Andrea Behrendt

Kamera: Silja Lex

Dauer: 25 min

Bestellung online: behrendt(at)globale-medienwerkstatt.de

Präsentation der Dokumenation im Rahmen der Ausstellungen:

„Born in Europe“, Martin-Gropius Bau, 21.08 bis 17.10.2004

„Gute Söhne, gute Töchter“, Galerie im Körnerpark, 14.02. bis 25.04.2004

„48 Stunden Neukölln“, Behrenspeicher, Nansenstr.3, 12047 Berlin, 11.bis 13.06.2004
www.48-stunden-neukölln.de

gefördert von:

„Das ist P.I.N.K. – Mädchen kommen damit klar

Unser Rap ist Wort für Wort wahr
Dieser Rap macht uns zum Star!“

Poetry Slam und Rap sind gute Möglichkeiten, um Alltagserfahrungen zu verarbeiten, um einen Ausdruck für die eigene Lebenssituation zu finden und um Wut, Ärger und Kritik einen konstruktiven und künstlerischen Ausdruck zu verleihen. Von August bis Oktober 2005 wurde in Zusammenarbeit mit den Mädchentreffs Dünja in Moabit und dem Café Pink in Schöneberg, sowie dem Jugendtreff von Esperanto in der Riemannstrasse 4 in Kreuzberg ein Poetry_Rap_Videoprojekt realisiert. Über 30 Mädchen, die meisten mit Migrationshintergrund, nahmen teil und haben insgesamt fünf Raps und drei Videoclips produziert.

poetry_rap_cover_cdDie jungen Rapperinnen im Alter von 10 bis 16 Jahren haben eigene Texte geschrieben, diese auf Rhythmus gesprochen und vertont. Am Ende wurden Videoclips erstellt. Begleitet wurden sie von Rapperinnen, einer Musikerin und einer Filmemacherin (Ariane Brenssel, Susa Gunzner, Andrea Behrendt). Fast alle Mädchen hatten noch nie zuvor gerappt oder eigene Texte geschrieben. In den Raps geht es um Alltagserfahrungen, um die eigene Geschichte oder einfach um den Mädchentreff, in dem sie sich fast täglich sehen.