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Globale Medienwerkstatt » Wir stellen uns vor

Wir stellen uns vor

Globale Medienwerkstatt e. V. verbindet die Aspekte globales Lernen und die Arbeit mit Medien als themenorientierte, politische sowie künstlerische und kulturelle Bildungsarbeit. Die Globale Medienwerkstatt arbeitet projektorientiert und vernetzt. Die inhaltliche Auseinandersetzung bezieht sich auf Themen wie Geschlecht, Rassismus, Nationalsozialismus, globales Lernen, Menschenrechte, Umwelt, fairer Handel, gleichberechtigte Nord-Süd-Beziehungen. Medienschwerpunkte sind die Bereiche Audio, Video und Multimedia. Die Arbeit der Globalen Medienwerkstatt zielt auf partizipative Mediennutzung, die gleichzeitig einen starken Fokus auf die inhaltliche Auseinandersetzung mit sozialen Themen legt. Die Globale Medienwerkstatt erstellt darüber hinaus Lern- und Lehrmaterial. Sie bietet Multiplikatorenschulungen an und entwickelt Projekte im Kunst- und Kulturbereich.

Die Globale Medienwerkstatt sieht sich als Plattform und arbeitet in medienpädagogischen,  künstlerischen, wissenschaftlichen und journalistischen  Kontexten.

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PRAXIS

Die praktische Arbeit der Globalen Medienwerkstatt e. V. focussiert sich auf folgende Medien:

Audio – durch die längjährige Zusammenarbeit mit Schule ohne Rassismus führen wir regelmäßig Radioworkshops an Schulen und außerschulischen Einrichtungen mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen zu den Themen Rassismus, Geschlecht, Jugendkultur, Antifaschismus u. ä. durch.

Video – wir arbeiten mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen in Videoworkshops und vermitteln medienpädagogische Kompetenzen. Darüber hinaus produzieren wir unabhängige Dokumentarfilme zu unterschiedlichen Themen, die unter anderem auch für die pädagogische Bildungsarbeit eingesetzt werden können.

Fotografie – digitale sowie analoge Fotografie wird im Rahmen unser Kunstprojekte vermittelt. Wir nutzen dazu alle Bildmedien von der Handykamera bis zur manuell einstellbaren digitalen Spiegelreflexkamera.

Multimedia – social gaming: Wir entwickeln mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen Plattformen für Spiele, die sich kritisch mit dem Umgang von Ressourcen, Armut etc. auseinandersetzen.

IDEE

Der Verein Globale Medienwerkstatt e.V. macht es sich zur Aufgabe, Konzepte, Projekte und Bildungsangebote zu entwickeln und durchzuführen, die künstlerisch-ästhetische, aber auch partizipative und demokratische Mediennutzung und Mediengestaltung bei jungen, wie auch älteren Menschen fördert. Durch die Verknüpfung der Themen Interkulturalität, Gender, Globalisierung mit medienpädagogischer Arbeit lernen Jugendliche und Erwachsene im Umgang mit Medien die eigenen kreativen Potentiale zu entwickeln. Gleichzeitig beschäftigen sie sich mit Themen von politischer und kreativer Relevanz.

Unter globalem Lernen verstehen wir unterschiedliche Aspekte: „Globales Lernen“ will von einer eingeschränkten – eurozentristischen Sicht zu einer globalen Sichtweise kommen. Dies bezieht sich auf schulisches und außerschulisches Lernen. Ganzheitliches und handlungsorientiertes Lernen ist dabei gefordert. Damit heißt globales Lernen auch, das Verhältnis von Gesellschaften des globalen Nordens und des Südens in den Blick zu nehmen. Auch historische Zusammenhänge werden dabei berücksichtigt. Globales Lernen heißt dabei auch, den Blick in die Vergangenheit zu richten und als Lernort für die Zukunft zu begreifen. Gefährdungen von Umwelt, Frieden, weltweiter (auch ökonomischer) Gerechtigkeit und die Suche nach Identität und Lebenssinn rücken dabei ins Zentrum.  Interkulturelles Lernen ist dabei ein wichtiger Bezugspunkt: Erziehung zur Empathie, zur Solidarität und zu kulturellem Respekt.

Ein weiterer Schwerpunkt unserer Arbeit ist die Förderung kreativer Potentiale im Rahmen von Kunst und Kulturprojekten, die mit dem Erwerb von Medienkompetenz verknüpft sind. Kulturelle und künstlerische Bildungsarbeit bietet die Möglichkeit, außergewöhnliche Kunstprojekte zu realisieren. Wir arbeiten mit alten künstlerischen Techniken, wie den klassischen Trickfilmtechniken aber auch mit anderen künstlerischen Techniken. Sie öffnen kreative Möglichkeiten und geben Spielraum eigene Ideen umzusetzen.

Die Reflexion der Medien als Konstrukteure von Realität ist ein wichtiger Bestandteil unserer Medienarbeit. Die Kenntnis und kritische Reflexion der Medien, ein Bewusstsein über Fragen wie: Wer hat welchen Zugang zu welchen Medien, Partizipation und Machtverteilung innerhalb von Medien. Medienarbeit bietet darüber hinaus auch Möglichkeiten der Entfaltung eigener kreativer und künstlerischer Ideen. Gerade in der praktischen Arbeit mit Medien können Jugendliche und Erwachsene Medienkompetenz erlangen und gleichzeitig eigene künstlerische Potentiale entdecken und entwickeln. Es bestärkt Jugendliche in der produktiven Bearbeitung gesellschaftlicher Probleme durch Medien. Dazu gehört die reflexive Nutzung von Medien als kulturelle Praxis einer postindustriellen, neoliberalen Gesellschaft.